

Entsprechend der Konzeption, einen Ort für „Kunst & Begegnungen“ entstehen zu lassen, wird im März 2006 mit der denkmalschutzgerechten Sanierung des Maler-Zang-Haus begonnen. Zahlreiche historischen Bauelemente, wie beispielsweise der Treppenaufgang, die Türen und Fenster sowie der Kachelofen konnten erhalten werden. Mit Eichendielen und nach alten Mustern neu aufgelegten Fliesen aus dem Hause Villeroy & Boch wurde der ursprüngliche Stil des Hauses wieder hergestellt. Künstler aus der Region schufen besondere Werke von dauerhaftem Bestand, die das fachgerecht restaurierte Gebäude zu einem Gesamtkunstwerk machen: Für die Diele und das Treppenhaus entwarf die Glaskünstlerin Beate Kuchs (www.glasatelier-kuchs.de) ein Fenster und Wandleuchten, die Zeichnungen von Hugo Zang aufgreifen. Mit der Realisierung eines Brunnens im Hof des Maler-Zang-Hauses schuf Christian Hinz (www.christianhinz.net) eine dauerhafte Installation in seiner Heimatstadt. Bronzene Sitzplastiken von Roland Göttert (www.roland-goettert.de) zeigen dort lebensgroß vier ausgewählte Kunstschaffende der Region: Edvard Frank, Carl Ludwig Frommel, Emil Volkers und Ilse Wild-Kussler laden ein, auf ihrem Schoß platz zu nehmen. Die Figur Hugo Zangs begrüßt die Besucher vom Balkon aus.
Zahlreiche Spenden von Unternehmen, Institutionen und Privatleuten vor Ort sowie deren ideelle Unterstützung machten die Realisierung dieses Projektes erst möglich. Im Frühjahr 2008 öffnete das Maler-Zang-Haus mit der Geschäftsstelle der Kreisvolkshochschule im Erdgeschoß, sieben Galerieräumen in der ersten und zweiten Etage, einem Veranstaltungsraum und dem Hugo-Zang-Atelier im Dachgeschoß sowie Seminar- und Werkstatträumen im Kellergeschoß seine Pforten. Ein Jahr später im September 2009 wurde die großzügige Außenanlage mit dem nach alten Plänen und Fotografien wieder aufgebauten Gartenhäuschen fertig gestellt.